Moz Pro – das SEO-Tool für ambitionierte Online‑Marketer.
Moz Pro ist eines der bekanntesten SEO‑Tools auf dem Markt und wird von Agenturen, Unternehmen und Solo‑Marketern genutzt, um ihre Sichtbarkeit bei Google zu erhöhen. Es fungiert als komplette Tool‑Suite – von Keyword‑Recherche und Rank Tracking bis zu Site Audits und Backlink‑Analyse.
Wir haben Moz Pro auf einer deutschen Website getestet und schnell festgestellt, dass das Tool klar zeigt, worauf man die SEO‑Maßnahmen fokussieren sollte. Das macht es besonders relevant für deutsche Unternehmen, die online konkurrieren wollen, ohne endlose Ressourcen mit Rätselraten zu vergeuden.
Funktionen in Moz Pro – erprobt auf deutschen Websites
Als wir Moz Pro auf drei verschiedenen deutschen Websites (ein Onlineshop, ein lokales Unternehmen und eine Content‑Seite) testeten, bekamen wir ein klares Bild davon, wie jede Funktion in der Praxis funktioniert. Hier sind unsere Erfahrungen, konkrete Tipps und die Long‑Tail‑Keywords, auf die du dich in Deutschland konzentrieren kannst.
Keyword Explorer – Keywords nach Suchvolumen, Schwierigkeit (KD), Klickrate und verwandten Vorschlägen analysieren

Der Keyword Explorer ist ohne Zweifel die stärkste Funktion von Moz Pro, wenn du deutsche Long‑Tail‑Keywords mit geringer Konkurrenz finden willst. Wir stellten das Tool auf Country: Germany und gaben Themen wie „umzugsunternehmen kosten“ und „günstige breitbandlösung“ ein. Ergebnis: Hunderte Vorschläge mit Suchvolumen, Keyword Difficulty (KD) und Klickrate (CTR).

Tipps aus unserem Test:
- Nutze den Filter Difficulty < 30, um schnelle Gewinne zu finden. Auf unserer Testseite brachte das 12 neue Keywords, die sich in Blogbeiträge mit geringer Konkurrenz umsetzen ließen.
- Der Tab „Questions“ ist ideal für FAQ‑Sektionen, die „People Also Ask“ in Google treffen. Wir fanden z. B. „Was kostet ein Umzugsunternehmen in Berlin?“ mit niedriger KD und hoher CTR.
- Speichere Keywords in Keyword Lists und baue Topic‑Cluster (z. B. „Preis“, „Angebot“, „Testsieger“).

Long‑Tail‑Ansätze, die du adressieren kannst:
- „Moz Pro Keyword‑Recherche für den deutschen Markt“
- „bestes Tool zur Findung von Long‑Tail‑Keywords in Deutschland“
- „wie findet man Keywords mit niedriger KD in Moz Pro“
Rank Tracker – Google‑Rankings verfolgen und Änderungen im Zeitverlauf sehen
Der Rank Tracker bietet einen klaren Überblick darüber, wie deine Keywords in Google performen – national und lokal. Wir richteten das Tracking für ganz Deutschland ein, aber auch in Berlin, München und Hamburg, um Unterschiede im Local SEO zu erkennen.
Tipps aus unserem Test:
- Erstelle separate Segmente: Brand, Non‑Brand und Local. Wir sahen z. B., dass Non‑Brand‑Keywords nur auf Position 8–12 lagen, während Brand‑Suchen bereits Seite 1 dominierten.
- Aktiviere Geräte‑Tracking. Wir stellten fest, dass die mobilen Rankings bei einem Onlineshop schlechter waren als auf dem Desktop – ein Signal für Mobile‑Optimierung.
- Richte automatische Berichte ein, damit Management oder Kundschaft die Entwicklung sehen, ohne dass du Zahlen manuell ziehen musst.
Long‑Tail‑Ansätze:
- „bestes Rank‑Tracking‑Tool für Local SEO in Deutschland“
- „so misst du Google‑Positionen mit Moz Pro“
Site Crawl – technisches Audit deiner Website (404‑Seiten, Duplicate Content, langsame Seiten u. a.)
Site Crawl war ein Augenöffner, besonders in unserem Onlineshop‑Case. Bereits beim ersten Scan fand Moz Pro:
- 27 404‑Fehler
- 15 Seiten mit doppelten Title Tags
- und 9 Seiten, die in Bezug auf Core Web Vitals deutlich zu langsam waren.
Tipps aus unserem Test:
- Behebe immer zuerst 404er – sie stehlen Linkjuice und verwirren Nutzer.
- Nutze Canonical‑Tags auf facettierten Seiten (z. B. Sortierung nach Farbe/Größe), um Duplicate Content zu vermeiden.
- Lass den Crawl wöchentlich laufen, damit du neue Fehler früh erkennst, bevor sie zum Problem in Google werden.
Long‑Tail‑Ansätze:
- „so führst du mit Moz Pro ein Site‑Audit Schritt für Schritt durch“
- „Moz Pro Crawl findet 404‑Fehler und Duplicate Content“
Link Research – Überblick über Backlinks, Ankertexte und Domain Authority (DA)

Link Research ist Moz’ Backlink‑Datenbank. Wir verglichen unsere Testseite mit Konkurrenten und fanden über 40 Domains, die zu Wettbewerbern verlinkten – aber nicht zu uns.
Tipps aus unserem Test:
- Nutze Link Intersect, um Linkchancen zu finden – wir entdeckten z. B. lokale Branchenportale als ideale Outreach‑Ziele.
- Prüfe das Ankertext‑Profil: Unsere Seite hatte zu viele Exact‑Match‑Links („günstige Umzugshilfe“), was unnatürlich wirken kann.
- Behalte die Spam Score im Blick und sortiere schwache Domains aus, bevor du ihnen hinterhergehst.
Long‑Tail‑Ansätze:
- „Moz Link Explorer vs. Ahrefs fürs Linkbuilding“
- „Backlinks und Domain Authority mit Moz Pro finden“
On‑Page Grader – konkrete Verbesserungsvorschläge für einzelne Seiten

Der On‑Page Grader ist perfekt, wenn eine Seite auf Position 8–20 in Google steht. Wir testeten das Tool an einem Leitfaden zu Breitband, der auf Position 11 lag. Nachdem wir die Empfehlungen umgesetzt hatten – Title aktualisiert, interne Links ergänzt und einen FAQ‑Abschnitt erstellt – kletterte die Seite innerhalb von zwei Wochen auf Platz 5.
Tipps aus unserem Test:
- Setze den On‑Page Grader auf Seiten ein, die fast auf Seite 1 sind – hier ist der Effekt am größten.
- Füge sekundäre Keywords in H2s ein – das brachte uns schnelle Erfolge bei Long‑Tails.
- Ergänze ein „Last updated“-Datum, wenn du ältere Artikel optimierst. Das erhöhte die CTR in den SERPs.
Long‑Tail‑Ansätze:
„den On‑Page Grader nutzen, um Seiten von Seite 2 auf Seite 1 zu heben“
„On‑Page‑Optimierung mit Empfehlungen von Moz Pro“
Wie ist die Nutzung?
Die Benutzeroberfläche von Moz Pro ist intuitiv, man muss sich jedoch daran gewöhnen, dass das Tool sehr viele Daten präsentiert. Das Dashboard liefert schnell den „Helikopterblick“, gleichzeitig kann man aber auch sehr tief in einzelne Berichte eintauchen.
Ein Pluspunkt ist, dass sich automatische Berichte einrichten lassen, sodass du regelmäßig E‑Mails zum Status deiner SEO‑Maßnahmen erhältst. Eine kleine Schwäche: Einige fortgeschrittene Funktionen wirken langsamer und weniger aktuell als bei Konkurrenten wie Ahrefs und Semrush.
Moz Pro im Vergleich zur Konkurrenz
- Ahrefs: Stärker bei der Backlink‑Datenbank, schnellere Crawls.
- Semrush: Besser für PPC und Wettbewerbsanalyse.
- Moz Pro: Am nutzerfreundlichsten und mit starken Lernressourcen (Moz Blog, Whiteboard Friday).
Für deutsche Nutzer ist Moz besonders gut geeignet, wenn man einen einfachen Einstieg in SEO wünscht, ohne in zu vielen Kennzahlen zu versinken.
Top 5 Tipps für Moz Pro
1. Keyword Explorer für deutsche Long‑Tail‑Keywords nutzen
Auf Deutschland filtern und Keywords mit niedriger KD finden – so rankst du schneller für spezifische Suchanfragen.
2. Rank‑Tracking pro Standort einrichten
Wenn du mit Local SEO arbeitest, kannst du deine Positionen z. B. in Berlin oder München verfolgen, um die lokale Performance zu sehen.
3. Site Crawl wöchentlich nutzen
Führe jede Woche einen Crawl durch, um technische Fehler zu finden und zu beheben. Kleine Probleme können schnell wertvolle organische Reichweite kosten.
4. Moz Pro mit der Google Search Console verbinden
Wenn du Moz Pro mit der GSC verbindest, erhältst du zusätzliche Einblicke in Klicks und CTR – für ein vollständigeres Bild deiner SEO‑Performance.
5. Moz Blog für Best Practices verfolgen
Moz Blog und Whiteboard Friday liefern aktuelle Tipps zu Googles Algorithmus‑Updates und praxisnahe SEO‑Methoden, die du direkt anwenden kannst.
