RivaTuner – Fortschrittliches Tool für GPU-Tuning und Treibersteuerung.
Volle Kontrolle über Ihren Grafikkartentreiber
RivaTuner ist ein kostenloses und leistungsstarkes Tool, das erweiterten Zugriff auf nicht dokumentierte Funktionen in NVIDIA und ATI (AMD) grafikdrivere bietet. Egal ob Sie ein älteres Riva TNT-Modell oder eine moderne GeForce‑GPU nutzen, RivaTuner eröffnet Tuning-Möglichkeiten, die Sie sonst nirgends finden.
Das Programm richtet sich nicht an Anfänger – sondern an technisch versierte Nutzer, die maximalen Einfluss auf ydeevne, Bildqualität und Kompatibilität wünschen.
Funktionen und Möglichkeiten
RivaTuner bietet Zugriff auf:
- 🎛️ Driver-Tweaks – schalten Sie versteckte Funktionen in Detonator/ForceWare und Catalyst/Crimson frei
- 🚀 Overclocking – feinjustieren Sie Kern- und Speichertakt der GPU
- 🧠 Low-Level-Zugriff auf die Hardware – Kontrolle u. a. über Lüfterdrehzahl und Monitorausgänge
- 🧾 Profile und Scripting – speichern Sie Ihre Einstellungen und nutzen Sie sie intelligent
- 📊 Hardware-Monitoring und Statistiken – überwachen Sie Temperatur, Performance, Spannung und FPS
- 🛠️ Registry-Anpassungen – aktivieren Sie versteckte Optionen in GPU-Treibern
RivaTuner arbeitet mit nahezu allen Versionen der NVIDIA-ForceWare-Treiber sowie älteren ATI-Catalyst-Treibern zusammen.
Vorteile und Einschränkungen
RivaTuner ist besonders in der Enthusiasten- und Overclocking-Szene beliebt und wird häufig zusammen mit MSI Afterburner verwendet (RivaTuner bildet die Grundlage für das integrierte Statistik- und Overlay-System).
Wichtig ist jedoch: Falsche Einstellungen können zu Instabilität oder Überhitzung führen – nutzen Sie das Programm mit Bedacht und respektieren Sie die Hardwaregrenzen.
Top fünf Tipps zu RTSS (Rivatuner Statistics Server)
1. Mit MSI Afterburner kombinieren – für maximale Kontrolle
RTSS funktioniert am besten als Companion zu MSI Afterburner. In Kombination erhalten Sie Echtzeit-Overlays für FPS, Temperaturen, CPU-/GPU-Auslastung und vieles mehr – direkt im Spiel.
Profi-Tipp: Stellen Sie sicher, dass RTSS in den Afterburner-Einstellungen als „On-Screen Display Server“ aktiviert ist, damit das Overlay erscheint.
2. Overlay anpassen – damit es das Gameplay nicht stört
Passen Sie Position, Farben, Schriftgröße und sogar benutzerdefinierte Fonts im Overlay an. Platzieren Sie es in einer Ecke, in der es keine UI-Elemente überdeckt.
Profi-Tipp: Nutzen Sie Hotkeys, um das Overlay beim Streamen oder Aufnehmen schnell ein-/auszublenden.
3. Framerate-Limiter aktivieren – für stabilere Leistung und weniger Abwärme
RTSS besitzt einen integrierten FPS-Limiter, der die Bildrate auf einen gewünschten Wert begrenzt. So reduzieren Sie Coil Whine, Hitze und Stromverbrauch – besonders in älteren Spielen, in denen die GPU sonst unnötig hochtaktet.
Beispiel: Begrenzen Sie die FPS auf 60 oder 144 – passend zur Refresh-Rate Ihres Monitors.
4. „Scanline Sync“ nutzen – Screen Tearing effektiv vermeiden
Eine fortgeschrittene RTSS-Funktion ist Scanline Sync – eine Art G‑Sync/V‑Sync‑Light ganz ohne Input‑Lag. Etwas Einrichtung ist nötig, dafür erhalten Sie butterweiches Gameplay ohne Stottern oder Tearing.
Profi-Tipp: Setzen Sie die Scanline auf einen Wert nahe der vertikalen Auflösung Ihres Monitors (z. B. −60 bei 1080p) und experimentieren Sie.
5. CPU und RAM überwachen – nicht nur die GPU
Viele nutzen RTSS für FPS und GPU-Daten, aber Sie können auch Overlays für CPU-Auslastung, RAM-Verbrauch, VRAM u. v. m. einblenden. Ideal, um Flaschenhälse zu identifizieren und die Performance zu optimieren.
Profi-Tipp: Nutzen Sie „HWInfo“ oder „AIDA64“ zusammen mit RTSS, um die Überwachungsfunktionen weiter auszubauen.



