Laden Sie Bethesdas MMORPG Fallout 76 hier herunter
Bethesda hat Gamer seit vielen Jahren mit großartigen Spielen aus ihren Franchises wie Fallout und The Elder Scrolls versorgt. Wie viele Stunden hat man in Skyrim oder New Vegas verbracht? Diese Titel gehören in jede Spielesammlung.

Nun hat sich Bethesda an ein für das Studio eher unorthodoxes Projekt gewagt: ein MMORPG im Fallout-Universum. Lies hier, wie Fallout 76 sich von anderen Titeln der Fallout-Reihe unterscheidet – und ob es sich für dich lohnt.
Country Roads, Take Me Home!
Fallout 3 führte dich ins Capital Wasteland rund um Washington, New Vegas in die Mojave-Wüste und Fallout 4 nach Boston. Mit Fallout 76 bist du nun im wunderschönen Appalachia im US-Bundesstaat West Virginia unterwegs – was Bethesda in der Werbung mit John Denvers berühmtem Song Country Roads deutlich unterstrichen hat.

Wie in den meisten Fallout-Spielen – mit Ausnahme von New Vegas – bist du ein Vault Dweller, der nach vielen Jahren unter der Erde eine von Atomkrieg verwüstete Welt zurückerobern soll. Du hast den großen Tag verschlafen und verlässt als Letzter deine Vault. Draußen beschleicht dich jedoch ein seltsames Gefühl: Wo ist jeder? Appalachia ist wie ausgestorben – aufgrund einer mysteriösen Bedrohung, deren Geheimnis du mithilfe der zurückgelassenen Nachrichten der verschwundenen Bewohner lüften musst.
Spielt sich wie ein echtes Fallout-Spiel
Fallout 76 folgt grundsätzlich der gleichen Rezeptur wie frühere Fallout-Spiele: ein FPS in einer RPG-Open-World. Es gibt massenhaft verschiedene Waffen, Power Armor und beinahe unendlich viele Orte, an denen du die spannende Fallout-Welt erkunden und mehr über sie erfahren kannst.
Es gibt jedoch einiges, das anders ist. Zunächst gibt es in der Hauptmission keine menschlichen NPCs – nur andere Spieler auf deinem Server. Später kamen allerdings Erweiterungen wie Wastelanders und Steel Dawn hinzu, die unter anderem Raiders, Settlers und Brotherhood-of-Steel-Charaktere einführen.

Das klassische V.A.T.S.-System ist dabei – für die Online-Umgebung angepasst und ohne Zeitstopp. Du siehst prozentuale Trefferchancen für unterschiedliche Körperteile und hast eine Taste, um kritische Angriffe zu aktivieren.
Wie in Fallout 4 kannst du auch fast überall deine eigene C.A.M.P. errichten. Baue, was du möchtest, solange du die passenden Plans für verschiedene Möbel und Materialien gefunden hast.
Fallout 1st – Ein Komfort-Abonnement
Für Fallout 76 wurde mit dem Namen Fallout 1st ein Abonnement eingeführt. Es gibt eine Reihe guter Gründe, es sich zu holen.

Zum einen erhältst du monatlich ATOM, die du als Währung im In-Game-Shop für kosmetische Gegenstände für deinen Charakter und deine C.A.M.P. nutzt. Außerdem bekommst du laufend viele Gratisitems im Shop. Darüber hinaus erhältst du Zugang zu einem Survival Tent und einer Scrap Box. Die Scrap Box dient zur unbegrenzten Lagerung deinem gesamten Schrotts und Junks – so kannst du sammeln, so viel du willst. Dein Survival Tent kannst du überall in der Welt aufstellen. Es fungiert als Mini-C.A.M.P., mit der du Items zerlegen, gefundene Dinge lagern und craften kannst. Zudem ist es ein Ort, zu dem du per Schnellreise ohne Caps reisen kannst.
Erinnert stark an Fallout 4
Ein häufig geäußerter Kritikpunkt vieler Fans ist das Spieldesign. Ihrer Meinung nach sieht es Fallout 4 etwas zu ähnlich – und dem müssen wir wohl zustimmen. Sehr viele Assets und Modelle wurden für Fallout 76 einfach wiederverwendet.
Das ist an sich nichts Schlimmes. Allerdings wurde ein Spiel versprochen, das grafisch hübscher und einzigartiger ist. Das ist es nicht. Hässlich oder unappetitlich ist es jedoch keineswegs. Durch Appalachia zu laufen ist eine schöne Erfahrung, und es gibt viel zu sehen.

Dein klassisches Item-Menü im Pip-Boy ist dasselbe, das du aus den anderen Spielen kennst. Das gilt im Allgemeinen auch für die meisten technischen Aspekte.
Fazit
Fallout 76 hat im Laufe der Jahre viel harte Kritik einstecken müssen. Zu Beginn war diese auch gerechtfertigt. Blickt man jedoch auf den aktuellen Stand, ist das Spiel weit von seinen Anfängen entfernt. Es gibt jede Menge neuen Content, es fühlt sich wie ein echtes Fallout an, und die Multiplayer-Elemente sind spaßig und unterhaltsam. Klare Empfehlung.
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