Deadhunt ist ein Oldschool-Arcade-Shooter aus der Ego-Perspektive von REL Games. Das Prinzip ist simpel: Überlebe so lange wie möglich, schieße auf alles, was sich bewegt, und werde durch Boni und Waffen-Upgrades stetig stärker. Keine Story, sondern dieses typische „noch eine Runde“-Gefühl – ideal, wenn du Arena-Shooter, Wellenmodus und Highscore-Jagd magst.
In unserem Test auf einem ganz normalen Windows 11-PC ließ sich die Demo problemlos installieren; wir mussten jedoch Vollbild und Mausempfindlichkeit kurz anpassen, bevor es sich „richtig“ anfühlte. Läuft es erst einmal, macht Deadhunt überraschend süchtig – vor allem, weil präzises Zielen und Durchhalten ständig belohnt werden.
Gameplay und Funktionen

Deadhunt wirkt wie eine Mischung aus klassischem FPS und Arcade: Du befindest dich in einer Arena, Gegner kommen in Wellen, und du musst das Tempo hochhalten. Je effizienter du spielst, desto mehr Belohnungen bekommst du – genau dieser Reward-Loop macht es so schwer, aufzuhören.
Was Deadhunt von vielen anderen „Zombie-Shootern“ der Ära abhebt, ist die Progression: Du wirst nicht nur besser als Spieler – auch deine Figur wird über Boni/Perks stärker, und nach und nach eröffnen sich mehr Wege, Wellen zu räumen, sobald du deinen Rhythmus gefunden hast.
Survival und Greed

Es gibt zwei Modi, die du vor dem Start kennen solltest:
Survival: Hier geht es vor allem darum, Punkte zu sammeln, indem du Monster besiegst und Items aufhebst – der „reine“ Highscore-Modus.
Greed: Hier lauert eine psychologische Falle: Wenn du stirbst, wird deine Punktzahl zurückgesetzt. Du willst also deinen Run möglichst weit treiben – aber rechtzeitig stoppen, bevor du alles verlierst.
In der Praxis machte der Greed‑Modus unseren Test spürbar intensiver, weil man dazu neigt, unnötige Risiken einzugehen – und schnell lernt, das Spiel zu respektieren, sobald es ins Schneeballprinzip kippt.
Grafik und Design

Es ist klar ein Spiel aus den Mitt-2000ern – und genau so sieht es aus. Der Stil ist jedoch konsequent: dunkle Umgebungen, klar erkennbare Gegner und Effekte, die Kämpfe auch bei viel Action gut lesbar machen. Nicht „schön“, aber funktional – und das zählt, wenn die Wellen groß werden.
Herausforderungen und Steuerung
Unter modernem Windows kann sich Deadhunt anfangs etwas „starr“ anfühlen. In unserem Test half vor allem:
✅ beim ersten Start im Fenstermodus laufen lassen (so lassen sich Einstellungen ändern, ohne dass etwas zickt)
✅ die Mausempfindlichkeit anpassen, bevor du das Aim als „off“ bewertest
✅ unnötige Hintergrund-Apps schließen (um Mikroruckler bei älteren Spielen zu vermeiden)
Sitzt das Setup, verfällst du schnell in den Autopiloten und jagst nur noch die bessere Runde.
Stärken und Schwächen der Software
Deadhunt ist am besten, wenn du kurze Sessions willst: rein, sofort Action, wieder raus. Nicht für Storyfans – dafür perfekt für den „Ich habe 20 Minuten“-Abend.
Wichtig: Die Demo ist eben eine Demo. Sie liefert eine gute Kostprobe, aber wenn dich der Gameplay‑Loop packt, stößt du schnell an Grenzen. (Die Vollversion ist weiterhin kommerziell erhältlich, u. a. bei Steam; wir verlinken hier nicht.)
Top 5 Tipps für Deadhunt
Spiele die ersten Minuten „kalt“ – baue Tempo auf, bevor du Kills jagst
In Deadhunt startest du leicht zu aggressiv. Nutze den Anfang, um deinen Rhythmus zu finden: Bewegung, Aim und Reload-Timing. Mit stabilem Flow kommt die Punktzahl von allein.
Lass dich nicht einkesseln – halte dir immer eine Fluchtroute frei
Meistens killt dich nicht ein einzelner Gegner, sondern das „Einsperren“ in der Ecke. Bewege dich in Bögen und sorge bei dichten Wellen für Raum nach hinten.
Im Greed‑Modus: Aufhören, solange du vorn liegst (ernsthaft)
Der Greed‑Modus ist gnadenlos: Stirbst du, ist die Punktzahl weg. Lege dir eine Regel zurecht: Wenn du merkst, dass es kippt, beende den Run und sichere die Punkte.
Priorisiere Boni für Kontrolle – nicht nur mehr Schaden
Hoher Schaden ist schön, doch Kontrolle entscheidet: Alles, was Abstand, Überleben und Platzschaffen erleichtert, bringt langfristig oft mehr Punkte.
Fühlt es sich „komisch“ an? Starte im Fenster und justiere zuerst die Maus
Alte FPS können sich auf modernen Setups „off“ anfühlen. Starte zunächst im Fenstermodus, finde deine Empfindlichkeit und Anzeige – danach auf Vollbild wechseln.
FAQ zur Deadhunt-Demo
Es fühlt sich wie ein klassischer Zombie‑Shooter an, aber die Gegnertypen sind vielfältiger (Zombies, Skelette und andere Kreaturen). Im Fokus stehen Wellen und Überleben, nicht die Story.
Die Demo ist vor allem eine Kostprobe des Gameplay-Loops. Wenn dich Progression und Wellen packen, lohnt sich auf Dauer eher die Vollversion.
Ja, in unserem Test lief die Demo unter Windows 11 problemlos. Bei merkwürdigem Vollbild oder Eingabe: zuerst im Fenster starten und Einstellungen anpassen.
Survival dreht sich um möglichst viele Punkte. Im Greed‑Modus wird die Punktzahl bei Tod zurückgesetzt – also rechtzeitig stoppen, solange du vorn liegst.
Sehr genügsam: CPU der Pentium‑III‑Klasse, 256 MB RAM, DirectX‑kompatible Grafikkarte und sehr wenig Speicherplatz.



