A.R.E.S. Extinction Agenda EX ist ein rasanter Roboter-Platformer mit viel Action
A.R.E.S. Extinction Agenda EX ist ein 2.5D-Action-Platformer, in dem du die Kampfroboter Ares oder die zusätzliche spielbare Figur Tarus durch die Minos-Weltraumstation steuerst, Überlebende rettest und Zytrons Plan aufdeckst. Das Spiel ist offiziell auf Steam erhältlich, wo die EX-Ausgabe als verbesserte Version mit Ares, Tarus, Waffen, Rüstungen und Sci-Fi-Gefechten gegen feindliche Maschinen beschrieben wird.
Das klingt nach der klassischen „Roboter ballert sich durch Raumstation“-Story – und das ist es in vielerlei Hinsicht auch. Dennoch hat A.R.E.S. Extinction Agenda EX seinen eigenen Charme, weil es altmodische Run-and-Gun-Action mit Plattformpassagen, Waffen-Upgrades und Bosskämpfen verbindet, die mehr verlangen, als nur die Feuertaste gedrückt zu halten.
Wir haben A.R.E.S. Extinction Agenda EX auf einem Windows 11-PC getestet, und der erste Eindruck war eindeutig: Das hier ist kein großes modernes Metroidvania, sondern ein kompaktes, schnelles und farbenfrohes Actionspiel, das sich in kurzen, intensiven Sessions am besten anfühlt.
Eine überarbeitete Fassung des ursprünglichen A.R.E.S.

Das ursprüngliche A.R.E.S. Extinction Agenda war ein kleineres Indie-Actionspiel, doch die EX-Version ist heute die sinnvollste Ausgabe. Laut PCGamingWiki ist EX ein Remake/eine überarbeitete Fassung mit zusätzlichen Levels, einer weiteren spielbaren Figur, verbesserter Grafik, neuer Musik und gestrafftem Gameplay.
Das merkt man vor allem am Tempo. Das Spiel will weder langsam noch taktisch sein. Du läufst, springst, schießt, weichst aus und sammelst Ressourcen von zerstörten Gegnern ein. Diese Ressourcen kannst du zum Herstellen und Aufrüsten von Ausrüstung nutzen – das verleiht den Kämpfen etwas mehr Tiefe als vielen anderen Side-Scrolling-Actionspielen.
Ares fühlt sich wie der klassischere Kampfroboter an, während Tarus für etwas Abwechslung sorgt, wenn du das Spiel mit einem anderen Stil erneut spielen willst. Es sind keine völlig unterschiedlichen Spielerlebnisse, aber die EX-Ausgabe wirkt dadurch deutlich interessanter als das alte Original.
Gameplay mit Schießen, Plattformen und Bosskämpfen
A.R.E.S. Extinction Agenda EX spielt sich als Mischung aus Plattformspiel und 2D-Shooter. Du bewegst dich durch die Station, schaltest Robotergegner aus, vermeidest Gefahren und triffst unterwegs auf größere Bosse.
In unserem Test funktionierten die Kämpfe am besten, wenn wir aggressiv spielten, aber die Angriffsmuster der Gegner im Blick behielten. Nur stehen zu bleiben und zu feuern reicht nicht. Du musst springen, wegrollen, deine Waffen ausnutzen und einen Kampfrhythmus finden.
Die Bosskämpfe gehören zu den Stärken des Spiels. Sie sind nicht extrem schwer, lockern die Levels jedoch auf und vermitteln das Gefühl, dich tatsächlich tiefer in eine aus dem Ruder gelaufene Raumstation vorzuarbeiten.
Waffen, Upgrades und Ressourcen
Spannend wird A.R.E.S. Extinction Agenda EX vor allem durch das System aus Teilen und Upgrades. Wenn Gegner zerstört werden, hinterlassen sie Materialien, die du zur Verbesserung deiner Möglichkeiten einsetzen kannst.
Das sorgt für eine kleine, aber feine Belohnung beim Erkunden und gründlichen Säubern von Bereichen. Aus dem Spiel wird dadurch kein schwergewichtiges RPG, aber es fühlt sich gut an, dass die Kämpfe nicht nur darin bestehen, zur nächsten Tür zu kommen. Es gibt stets etwas einzusammeln, zu verbessern und auszuprobieren.
Dabei zeigt das Spiel auch ein wenig sein Alter. Benutzeroberfläche und einige Animationen wirken nicht ganz so geschmeidig wie in neueren Indie-Plattformern. Dafür bleibt alles übersichtlich – in die Systeme findet man schnell hinein.
Die Grafik überzeugt vor allem durch ihren Stil
A.R.E.S. Extinction Agenda EX setzt auf einen farbenfrohen 2.5D-Stil mit Robotern, Metallkorridoren, Energieeffekten und klassischem Sci-Fi-Design. Technisch reißt das heute niemanden mehr vom Hocker, doch der gezeichnete, leicht arcadige Look hilft enorm.
Auf unserem Testsystem lief das Spiel ohne nennenswerte Probleme, und die geringen Hardware-Anforderungen machen es ideal für ältere oder gängige Windows-Rechner. Es ist die Art Spiel, die man problemlos in der Steam-Bibliothek behält und startet, wenn man eine halbe Stunde schnelle Action möchte.
A.R.E.S. Extinction Agenda EX sicher herunterladen
A.R.E.S. Extinction Agenda EX solltest du über die offizielle Steam-Seite beziehen. Dort erhältst du die aktualisierte EX-Version und vermeidest alte, inoffizielle Downloads der ursprünglichen Ausgabe.
Top 5 Tipps für A.R.E.S. Extinction Agenda EX
Bleib ständig in Bewegung
Die meisten Gegner sind deutlich leichter zu handhaben, wenn du gleichzeitig springst, rollst und schießt. Bleibst du zu lange stehen, gerät Ares schnell unter Druck.
Sammle nach jedem Kampf Teile ein
Wirkt wie Kleinkram, macht später aber spürbar einen Unterschied. Nimm dir kurz Zeit, das Gebiet zu säubern, bevor du weiterhetzt.
Lern das Bossmuster, bevor du hart angreifst
Bosskämpfe drehen sich oft mehr um Timing als um rohen Schaden. Beobachte zunächst das Angriffsmuster und schlag zu, wenn sich eine klare Öffnung bietet.
Spiel nach Ares auch Tarus
Ares ist die natürliche Wahl fürs erste Mal, doch Tarus bringt zusätzliche Abwechslung. Besonders empfehlenswert, wenn dir das Tempo gefällt und du einen neuen Durchgang willst.
Spiel in kurzen Sessions
A.R.E.S. Extinction Agenda EX funktioniert am besten als kompakte Arcade-Action. Eine oder zwei Stages am Stück passen besser als sehr lange Marathon-Sessions.
Ein kleines Actionspiel mit mehr Power als Umfang
A.R.E.S. Extinction Agenda EX ist kein Spiel, das dich mit moderner Tiefe oder riesigem Umfang umhaut. Dafür liefert es genau das, was es verspricht: schnelle Sci-Fi-Action, Roboterkämpfe, Plattformpassagen und ein klassisches Arcade-Gefühl.
Besonders empfehlenswert ist es, wenn du ein kompaktes Action-Plattformspiel suchst, das keine 40 Stunden verschlingt. Die EX-Ausgabe ist klar der beste Einstieg, weil sie die aktuellste Erfahrung mit Zusatzinhalten und einer moderneren Präsentation bündelt.



