Hugo 2 – Whodunit? Testbericht
Hugo 2 – Whodunit? ist ein klassisches Adventure, in dem du zusammen mit Hugo und seiner Frau Penelope ein Mordrätsel im alten Herrenhaus des Onkels lösen musst. Das Spiel ist der zweite Teil der ikonischen Hugo‑Reihe, die viele aus den 90ern kennen – ein charmantes Wiedersehen mit dem kleinen Troll in einer rätselhafteren und nachdenklicheren Welt.
Gameplay und Handlung

Die Geschichte beginnt, als Hugo und Penelope in einem großen, gotischen Anwesen ankommen, in dem soeben ein Mord geschehen ist. Der Spieler muss Spuren finden, Verdächtige befragen und logische Rätsel lösen, um den Mörder zu entlarven. Das Ganze läuft über klassisches Point-and-Click-Gameplay – du klickst dich durch die Räume, nimmst Gegenstände auf und kombinierst sie, um weiterzukommen.
Wir haben das Spiel auf einem Windows 11-PC getestet, und es lief fehlerfrei über eine DOSBox-Emulation. Man braucht jedoch etwas Geduld, um sich an die ältere Steuerung zu gewöhnen, doch das gehört zum Charme. Die Soundeffekte sind schlicht, aber die stimmungsvolle Hintergrundmusik setzt die Szene perfekt für ein gutes, altmodisches Mysterium.
Grafik und Atmosphäre
Die Grafik ist natürlich retro – aber gelungen in Pixelart, klar inspiriert von klassischen Sierra-Spielen. Die Animationen sind simpel, doch die vielen kleinen Details in den Räumen erwecken das Spiel zum Leben. Die Atmosphäre ist zugleich gemütlich und mysteriös; fast wie eine dänische Version von „Cluedo“.
Schwierigkeit und Spielerlebnis
Hugo 2 verlangt logisches Denken und den Überblick über Hinweise. Einige Rätsel können für neue Spieler frustrierend sein, da das Spiel nur wenige Tipps gibt – für Fans klassischer Abenteuerspiele ist es jedoch genau das, was die Erfahrung so befriedigend macht.
Guter Tipp: Speichere häufig! Du kannst feststecken, und das Spiel erlaubt nicht immer, zurückzugehen, wenn eine wichtige Aktion übersehen wurde.
Der Charme der Hugo‑Reihe lebt weiter
Hugo 2 – Whodunit? hebt sich von den actionlastigeren Hugo-Titeln ab, da es stärker geschichtsgetrieben ist. Es ist ein Vergnügen für Nostalgiker und neue Spieler, die einen Blick in die Goldene Ära des 90er-Gamings werfen möchten. Das Spiel ist leicht zu installieren und läuft über DOSBox oder ScummVM tadellos auf modernen Systemen.
Top 5 Tipps für Hugo 2 – Whodunit?
Klicke auf alle Objekte in den Räumen – viele Hinweise sind im Hintergrund versteckt, und manche erscheinen erst nach mehrfachen Klicks. Achte auf kleine Veränderungen in der Umgebung.
Manche Rätsel lassen sich nur lösen, wenn du mehrere gesammelte Dinge kombinierst. Probiere es aus – selbst scheinbar unlogische Kombinationen können in Hugo 2 funktionieren.
Es gibt kein Autosave. Speichere manuell nach wichtigen Aktionen, damit du lange Sequenzen nicht wiederholen musst, wenn du feststeckst oder einen Fehler machst.
Neue Antworten tauchen oft erst auf, nachdem du bestimmte Hinweise gefunden hast. Gehe zurück und sprich erneut – Dialoge können den nächsten Schritt im Rätsel freischalten.
Starte das Spiel über DOSBox oder ScummVM für stabile Audioausgabe, korrekte Geschwindigkeit, Vollbild und einfache Steuerung auf modernen Windows, macOS und Linux.



