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TagSpaces

Links im Screenshot sind einige der praktischen Tags zu sehen, die man Dateien in TagSpaces hinzufügen kann.

TagSpaces – Dateien mit Tags statt Ordnern organisieren

TagSpaces ist ein Open-Source-Dateimanager, mit dem sich Dateien und Ordner per Tags statt in der klassischen Ordnerstruktur organisieren lassen. Wir haben die Software auf einem Windows 11-PC getestet: Die Installation war unkompliziert, die Ersteinrichtung erforderte etwas Zeit, um die vielen Funktionen anzupassen. Ist man erst einmal drin, wirkt das System schnell flexibler als herkömmliche Methoden der Dateiverwaltung.

Funktionen und Benutzerfreundlichkeit

Uns fiel schnell auf, dass sich TagSpaces von klassischen Dateimanagern unterscheidet. Statt an Ordner gebunden zu sein, konnten wir Farbcodes, Beschreibungen und Tags direkt an Dateien vergeben – ohne die Datei selbst zu verändern. So ließen sich Dokumente, Bilder und PDFs projektübergreifend organisieren, ohne sie physisch verschieben zu müssen.

Einer der Pluspunkte im Test: Das Programm arbeitet vollständig offline. Keine Cloud-Pflicht, keine Kontoregistrierung, keine Hintertüren. Das vermittelt volle Datenkontrolle – wichtig bei sensiblen Dateien oder wenn man nicht alles an Google Drive oder OneDrive auslagern möchte.

Die Suchfunktion hat uns positiv überrascht. Wenn wir derselben Datei mehrere Tags zuwiesen, konnten wir blitzschnell filtern und fanden zuverlässig, was wir suchten – oft effizienter als die klassische Ordnersuche. Zudem gibt es direkte Vorschauen für Bilder, PDFs und Textdateien, was Zeit spart, wenn man Inhalte nur kurz prüfen möchte.

Wir testeten TagSpaces sowohl unter Windows 11 als auch unter macOS Sonoma; die Funktionen waren nahezu identisch. Zusätzlich gibt es Unterstützung für Linux und Android, sodass man dasselbe Organisationsprinzip plattformübergreifend nutzen kann. Die Android-App wirkt etwas eingeschränkter als die Desktop-Version, ermöglicht aber, Tags und Struktur auch unterwegs beizubehalten.

Grafische Oberfläche und Design

Die Oberfläche erinnert an einen modernen Datei-Explorer mit Seitenleiste zur Navigation und war nach wenigen Stunden Nutzung intuitiv. Ein Dunkelmodus ist integriert – angenehm für lange Arbeitstage.

Für wen eignet sich TagSpaces am meisten?

Stärken und Schwächen der Software

Die Software ist leistungsstark, aber nicht ganz Plug-and-Play für neue Nutzer. Es gibt eine gewisse Lernkurve; im Gegenzug erhält man volle Freiheit, ohne an Google Drive oder OneDrive gebunden zu sein.


Top 5 Tipps für TagSpaces

TagSpaces ist ein Open-Source-Dateimanager, mit dem du Dateien mit Tags und Farben statt in traditionellen Ordnern organisierst. Es funktioniert komplett offline – ohne Cloud-Dienste.

Ja, TagSpaces gibt es in einer kostenlosen Version mit allen Kernfunktionen. Zusätzlich wird eine Pro-Edition mit Extras wie Geotagging und erweiterter Suche angeboten.

TagSpaces unterstützt Windows, macOS, Linux und Android. So kannst du deine Art, Dateien zu organisieren, über mehrere Geräte hinweg beibehalten.

Es gibt eine kleine Lernkurve, besonders wenn man Ordner gewohnt ist. Nach kurzer Zeit wird die Navigation leicht und die Vorteile des Tag-Systems werden deutlich.

TagSpaces ist primär für die Offline-Nutzung gedacht, aber du kannst deine Dateien in einem Cloud-Ordner (z. B. Dropbox oder OneDrive) speichern und sie dennoch mit den Tags von TagSpaces organisieren.

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